Warum Digital.Menschlich.Wirksam.? Wer wir sind und worüber wir sprechen wollen
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00:00:02: Wie digitale Werkzeuge mit menschlichem Fokus echte Wirkung entfalten.
00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zur ersten Folge Digital Menschlich wirksam!
00:00:16: Mit uns beiden, das ist das erste Mal dass wir hier vor dem Mikro- und vor der Kamera sitzen.
00:00:22: Ja, wir wollen noch gar nicht so tun als wäre da schon Profis drin.
00:00:25: Das Schild was hier steht ist auch nur provisorisch das kommt irgendwann noch an die Wand.
00:00:30: ja seht es uns nach.
00:00:31: Es ist ein Work in Progress aber wir wollten einfach mal starten und wir starten jetzt damit dass wir uns erstmal vorstellen fangen wir an.
00:00:38: wer bist du?
00:00:40: Ich bin Jan Gründer Geschäftsführer Senior Software Entwickler von der Firma Advanced und wir machen so ein bisschen App Entwicklung, KI Entwicklung KI-getriebene Anwendungen oder auch KI getriebene Workflows in Unternehmen, ein bisschen was drum herum noch damit sich das im guten technischen Rahmen natürlich befindet.
00:01:03: Was dann auf verantwortungsvoll eingesetzt werden kann und wir wachsen Stück für Stück.
00:01:08: Ich habe gestern einen neuen Junior Software Entwickler bei uns begrüßen dürfen.
00:01:13: der wird jetzt hier eingearbeitet und findet sich mit in den Projekten ein.
00:01:17: du bist ja auch schon eine Weile mit dabei genau was du zu mir erzählst.
00:01:23: Ja, ich bin Lisa und ich habe einen psychologischen Hintergrund.
00:01:27: Ich habe Psychologie studiert und habe dann erstmal Erfahrungen im HR-Bereich gesammelt und bin dann zu Advanced gekommen und kümmere mich jetzt hier um die kreative Seite unterstütze aber auch so ein bisschen im operativen Management.
00:01:41: halt das alles ein bisschen zusammen.
00:01:43: Und wir möchten in der ersten Folge erst mal erklären warum wir den Podcast überhaupt so genannt haben Wie gesagt, digital menschlich wirksam.
00:01:52: Digital liegt da so ein bisschen auf der Hand.
00:01:54: Es geht um Apps es geht um Software Aber was verstehst du darunter?
00:01:59: Und um KI?
00:02:00: Genau!
00:02:01: Das ist ja ein wichtiges Thema und wir haben jetzt gerade auch den Shift vollzogen von einer klassischen App-Agentur hin zu einer AI First Agentur vielleicht um so ein bisschen den Weg mal ganz kurz nachzuzeichnen, wo wir herkommen.
00:02:18: Ich habe angefangen als selbstständiger App-Entwickler zu arbeiten und das ist jetzt schon ein paar Jahre her, im Jahr zwanzig.
00:02:24: Konkret war es los.
00:02:27: Und ich habe da eben ab Wenz gegründet noch ganz alleine und habe eben Freelancer Aufträge gemacht und dann Stück für Stück ging das in die Richtung, dass ich gesagt habe kommen Ich möchte nicht nur der Freelancer, der Experte sein, der irgendwie zugezogen wird zu anderen Projekten.
00:02:41: Sondern ich möchte eben auch selbst App-Projekte natürlich im kleinen Stil – da war noch kein Team da – aber zumindest im kleinen Still-App-Projekt dann auch selbst vollziehen und vielleicht dann selbst auf Freelancers setzen, die bei Bedarf dann eben unterstützen.
00:02:57: Und da komme ich nämlich ursprünglich her vorher als Angestellter App-Entwickler schon lange tätig gewesen ungefähr gleichzeitig kam ja aber auch das ganze GPD zu extern auf, sodass ich mich seitdem schon damit befasst habe okay wie können wir das sinnvoll mit nutzen um eben Effizienz und Produktivität zu steigern.
00:03:18: Aber eben auch die Verantwortung für den Outputs zu übernehmen ist ja ganz wichtig weil KI halluciniert nach wie vor, baut Fehler.
00:03:26: Und wenn wir an sensiblen Anwendungen arbeiten die vielleicht hochkarätige Business Software sind wo Kundendaten in millionenfacher Menge irgendwie durcheinander fließen Wenn da irgendwie Probleme auftreten weil die KI irgendwie misst gebaut hat irgendjemand muss dann dafür gerade stehen und dementsprechend wollte ich das immer in so einem gewissen technischen Rahmen halten in der sich die KI eben bewegen kann und zuvor in der sich andere Entwickler bewegen können, von mir abgesehen.
00:03:58: Ich halte mich an meine eigenen Spielregeln so gesehen aber das macht ja nicht jeder menschliche Entwickler auch gleichzeitig.
00:04:04: Das heißt ich war immer schon auf dem Weg zu überlegen wie kann man gute Software entwickeln mit technischen Grenzen an die sich sowohl menschlicher als auch künstliche Intelligenzen also menschlichen Mitarbeiter und künstlische Intelligenz halten müssen um diese Grenzen gar nicht überschreiten können.
00:04:22: Und das ist das, wo wir jetzt herkommen und wo wir hingekommen sind.
00:04:25: Das heißt mittlerweile machen wir AI First mit so einem Hintergrund von App-Entwicklung aber auch alles Mögliche andere was dazu gehört rund um KI getriebene Software und KI Getriebene Workflows.
00:04:38: Weil es eben spannendes und hochaktuelles Thema ist.
00:04:41: Daher auch ein bisschen die Idee zu diesem Podcast hier.
00:04:44: Zu diesen Themen so ein bisschen mitzunehmen aus technischer Sicht, da kommt dann das Digital eben her von unseren Technischen Know-how damit eben Zuschauer oder Zuhörer eben auch davon ein bisschen profitieren können.
00:04:58: aber keine Sorge es wird nicht zu... Technisch.
00:05:00: Also wir haben noch zwei andere Begriffe mit in den Podcast-Namen, das spielt eine große Rolle.
00:05:05: Es ist also kein Tech-Podcast jetzt hier für Vollblutentwickler oder solche Geschichten sondern jeder soll eigentlich hier mit profitieren können.
00:05:14: Was würdest du denn sagen?
00:05:16: Thema KI hat sich so in den letzten zehn Jahren den Du tätig bist geändert im Deinem Arbeitsalltag.
00:05:25: Thema KI ja!
00:05:27: Also so richtig aufgekommen ist es ja erst, dass es mit Chatchi-Pity war.
00:05:31: Vorher waren das hauptsächlich dann Algorithmen, die vielleicht auch schon ein bisschen intelligent waren teilweise mit maschinellem Lernen.
00:05:41: Das gab's natürlich Jahre vorher auch schon irgendwie Bilderkennungen und solche Geschichten irgendwie dann mit Gesichterkennung und sowas.
00:05:48: zum Beispiel.
00:05:50: aber Diese großen KIs im Sinne von Sprachmodellen, diese Large Language Models, was die Gemini etc.
00:05:57: also sind das kam ja erst so seit Jahrzehnteinzwanzig dann wirklich auf.
00:06:03: und erstaunlich ist dass wenn du jetzt fragst zehn Jahre rückwirkend dass es die denn solange noch gar nicht gibt.
00:06:10: Aber wenn man jetzt mal das auf diesen kleinen Rahmen zurückdenkt, irgendwie drei Jahre zum Beispiel bis zu Jahrzehnteinzwanzig.
00:06:17: Was sich in dieser extrem kurzen Zeitspanne da getan hat mit der ganzen KI was vielen auch so immer noch gar nicht bewusst ist, was es eigentlich alles so kann und was man damit alles Schönes anstellen kann aber auch nicht so schönes anstellen kann Wissen viele gar nicht und das finde ich sehr erstaunlich, was in den drei Jahren da passiert ist.
00:06:35: Und auch dafür dann dieser Podcast dass man da so ein bisschen mitgenommen wird.
00:06:40: Was ist es eigentlich?
00:06:41: Was geht damit und was kann ich in meinem Alltag jetzt konkret dann auch damit machen?
00:06:47: Interessanter wäre vielleicht noch mit hinzuzubringen diesen Aspekt der App-Entwicklung von vorher vor der eigentlichen KI.
00:06:55: Zeit jetzt mit im Jahr.
00:06:57: die geht natürlich länger zurück Und da ist es so, dass Apps früher in einem kleineren Rahmen, kleineren Maßstab entwickelt wurden.
00:07:08: Da war dann eine App für sich alleine stehen zum Beispiel Und man hat dann auch nur diese eine App entwickelt und vielleicht sogar noch nicht mal für beide großen Plattformen oder nicht mehr für Android und iOS, sondern man hat sich dann für eine Plattform entschieden.
00:07:22: Hat da seine spezifische App entwickelt?
00:07:24: Wenn die da ganz gut anlief, hat man die andere Plattform mit dazu genommen und war aber selbst dann ja noch in diesem Mobile-Ökosystem mit Android und IOS eben unterwegs.
00:07:34: so.
00:07:35: Und was ich da geändert hat, Stück für Stück ist das man weggegangen ist von so kleinen spezialisierten Mobile-Apps.
00:07:41: Einmal von Spielen jetzt mal ausgenommen Sondern Apps die irgendwie einen sinnvollen Nutzen irgendwie bringen sollen Shopping-App oder Business Anwendungen und solche Geschichten.
00:07:54: Man macht es nicht mehr in diesem kleinen Rahmen.
00:07:56: Es rächt nicht mehr für eine Plattform sondern man muss eigentlich immer schon beide bedienen.
00:08:00: Das funktioniert nicht.
00:08:00: dass man sich nur auf eine stürzt Und aber noch nicht mal mehr, dass man sich nur auf Mobile stört.
00:08:05: Sondern es ist einfach ein großes Ganzes geworden.
00:08:07: Es versteht sich meistens eher als ganzes Ökosystem.
00:08:10: Das heißt im Vordergrund steht nicht mehr die Mobile-Plattformen sondern eigentlich steht im Vordegrund der Nutzer.
00:08:18: und den Nutzer wo auch immer er ist muss abgeholt werden.
00:08:22: Und das kann eben dann eine Mobile App sein.
00:08:24: Das kann aber auch eine Web Anwendung sein oder was für einen Desktop.
00:08:29: Es entsteht da auf einmal ein ganzes Ökosystem, wo eine Anwendung eigentlich stattfinden muss.
00:08:34: Beispiel Amazon kann man sich ja mal angucken.
00:08:36: Gibt es natürlich eine Mobile App aber gibt's auch ne ganz normale Webseite.
00:08:40: also je nachdem wo ich mich als Nutzer eben befinde möchte ich abgeholt werden und auf mein Erlebnis irgendwie zugreifen können.
00:08:48: Und in die Richtung gehts immer mehr weil der Markt für so kleine spezialisierte Mobile Apps vielleicht auch so ein bisschen befriedigt ist mittlerweile.
00:08:56: das heißt dass was neues kommt ist dann eher eine Marke oder ein Unternehmen als Gesamtes mit einem Sinn und Zweck, und daneben auf mehreren Plattformen gleichzeitig.
00:09:06: Und vielleicht sogar mit mehreren verschiedenen Anwendungen auf diesen verschiedenen Plattformens.
00:09:12: Also möglich wäre ja dass es eine Anwendung gibt für Kunden zu Hause und da gibt's eine zweite Anwendungs- für Backoffice Mitarbeiter also Verwaltung quasi Und dann gibt es eben zwei Apps des selben Unternehmens, die aber irgendwie in einem Ökosystem für dieses Unternehmen stattfinden.
00:09:29: Die große Herausforderung ist am Ende, die alle trotzdem wieder zusammenzubringen und zu vereinen dass sie alle miteinander reden können, die Daten austauschen und das auch alle irgendwie ein bisschen konsistent bleiben bringt ja nichts wenn sich die Endkunden-Apps irgendwann mein weit entfernt und die anderen Apps damit überhaupt nichts mehr anfangen können.
00:09:49: Das ist so ein bisschen die große Herausforderungen aus technischer Sicht mittlerweile.
00:09:54: Okay, das war jetzt der erste Teil digital.
00:09:58: Wir haben in unserem Titel ja aber auch noch nicht ohne Grund menschlich drin stehen und da habe ich jetzt auch bei dir schon ein paar Stellen rausgehört dass es auf jeden Fall weiterhin oder gerade jetzt ein sehr wichtiger Aspekt ist denn Digitalisierung kann nur funktionieren wenn man die Menschen packt mitnimmt überzeugt und befähigt mit KI und den neuen Entwicklungen umzugehen.
00:10:22: Ja
00:10:23: Ja, vollkommen richtig.
00:10:25: Also habe ich eben glaube schon gesagt KI-Lösungen erzwingen so ein gewisses Verantwortungsbewusstsein weil die KI eben auch missbauen kann.
00:10:35: und das galt natürlich schon vorher als wir Lösungen noch manuell gebaut haben ohne künstliche Intelligenz.
00:10:43: dann waren wir als Menschen einfach voll dafür verantwortlich was sich jetzt auch mit der KI nicht geändert hat.
00:10:48: das sind wir immer noch.
00:10:50: aber da musste man natürlich schon darauf achten Wie baut man denn etwas und wofür baut das dann eigentlich?
00:10:58: Und im Fokus steht dabei ganz klar der Mensch.
00:11:01: Also wir bauen ja nicht irgendwie eine Software, einfach nur der Software willen.
00:11:06: Klar Entwickler haben Spaß am basteln.
00:11:10: wollen irgendwas basteln, was er immer ist.
00:11:12: Das ist erstmal eigentlich zweitrangig.
00:11:13: aber natürlich kommt auch Motivation vor allem dann für durch den Sinn zustande und auch jedes Software die so entwickelt wird sollte einen gewissen Sinn eben erfüllen.
00:11:26: und das ist es vor allem bei diesen großen Anwendungen, die ich eben meinte, Ganzes Deck an verschiedenen Plattformen abdecken oder dann vielleicht sogar mehrere Anwendungen im gleichen Unternehmenskontext irgendwie eine Rolle spielen.
00:11:42: Die haben irgendeinen Sinn und Zweck, die richten sich an Menschen, die sollen konkrete Probleme lösen von Menschen.
00:11:49: Das heißt, im Vordergrund steht immer jemand der entweder irgendwo eine Erleichterung braucht, der irgendwo ein Problem hat was gelöst werden soll oder der irgendwo effizienter werden soll beispielsweise Und das auch nicht auf Ach und Krach.
00:12:05: Das sind Lehren, die hat man früher mal gerne gezogen bei der Digitalisierung, dass die IT-Abteilung dann um die Ecke kamen gesagt, wir haben jetzt hier was ganz Tolles Neues für euch gebastelt.
00:12:14: Das wird jetzt im Nutzer vorgesetzt und der sagt ja finde ich kacke!
00:12:19: Und dann steckt da vielleicht ein halbes Jahr Schweißarbeit drin von, was weiß ich für großes Entwicklerteam.
00:12:25: Die jetzt sich auf diesen Launch gefreut haben und endlich denken ja es geht richtig los und die freuen sich wir hauen jetzt die Nutzer hier vom Hocker.
00:12:32: Wir finden das richtig gut.
00:12:33: Ja der Nutzer steht dann da und denkt sich vorher war doch auch alles gut.
00:12:37: also was soll ich denn jetzt mit dieser neuen Verbesserung?
00:12:40: Aus technischer Sicht
00:12:42: Was ja auch nicht heißt, dass die Lösung nicht gut war.
00:12:45: Sondern
00:12:45: das vorher halt ein paar Schritte gefehlt haben um die Menschen abzuholen.
00:12:50: Analyse zu machen was wird ihnen überhaupt gebraucht und da in den Austausch zu gehen?
00:12:53: Genau!
00:12:54: Und deswegen soll dieser Podcast hier ganz bewusst diesen menschlichen Aspekt mit aufgreifen.
00:13:00: es gibt ganz viele Kanäle da draußen auf Social Media YouTube wo auch immer über neuste technische tolle Entwicklungen diskutiert wird dann auch die muss es geben, soll es geben.
00:13:13: Die braucht es auch aber die richten sich rein auf die Technik aus.
00:13:19: also da geht's ja wirklich darum wieder zu schauen wo ist die neuste Entwicklung?
00:13:23: was bringt jetzt tolles mit?
00:13:25: wie viel krasser ist das neueste KI-Modell irgendwie zum vorherigen und da fehlt aber genau dieser menschliche Aspekt.
00:13:33: Was bringt es jetzt?
00:13:35: Was kann ich jetzt damit anstellen?
00:13:37: Wem bringt das konkrete Vorteile, was können wir damit jetzt tolles erreichen?
00:13:41: Irgendwie jemanden mitzunehmen der eben keine Ahnung hat von der Technik.
00:13:45: Der am Ende irgendeinen Endprodukt einsetzen soll wo vielleicht dieses neueste KI-Modell drin eingebettet ist, was da verwendet wird in dieser technischen Lösung.
00:13:54: Aber die Lösung als solches hat einen Sinn und Zweck, der Menschen dient und der Menschen irgendwie in irgendeiner Form das Leben leichter, angenehmer oder besser gestaltet.
00:14:05: Und das ist mir immer ganz wichtig, dass es bei allem wo ich so meine Energie rein stecke, immer der Kernpunkt, dass ich mich natürlich mit der Technologie auseinandersetze.
00:14:15: Ich finde die auch spannend.
00:14:16: Mich reizt das immer.
00:14:16: Ich informiere mich auch immer was es da so technisches Neues gibt.
00:14:19: deswegen Diese Kanäle haben ihre Daseinsberechtigung, ich konsumiere die gerne.
00:14:23: Aber wir wollen eben einen Schritt früher ansetzen.
00:14:27: also deswegen richtet sich dieser Podcast nicht an die Hardcore-Techies sondern eben an jeden da draußen ob mit oder ohne technisch im Hintergrund auch Hardcore Techies, die dann den nächsten Schritt gehen wollen und gucken okay was kann man denn jetzt damit irgendwie tolles bewirken und sich vielleicht auch so ein bisschen Inspirationen abholen?
00:14:46: Da habe ich jetzt schon ein paar Mal das Wort Wirken geholt, gehört.
00:14:50: Und da springe ich gleich mal rüber zum Punkt wirksam was natürlich auch damit zusammenhängt.
00:14:54: also eine technische Lösung ist nur wirksam wenn sie auch ein Problem löst und auch gewusst wird wie man die bedient im Alltag wenn mir von der Unternehmenslösung ausgeht wie dann auch die Person die davon keine Ahnung hat die bedienen kann.
00:15:16: Wie verhindert man denn, dass ein Feature entwickelt, das kein Problem ist?
00:15:21: Oder wie gehst du vor um genau herauszufinden was gebraucht wird.
00:15:30: Ja also dieser menschliche und wirksame Aspekt die gehören natürlich zusammen Und für mich gehört zu dem Wirksamkeitsaspekt auf jeden Fall, dass man es in irgendeiner Art und Weise messen kann.
00:15:44: Das kann etwas abstrakteres sein In dem Beispiel eben, dass die IT-Abteilung ein halbes Jahr eine schöne Software gebastelt hat.
00:15:51: Die wird jetzt im Nutzer vorgesetzt und der sagt was soll ich damit?
00:15:54: War vorher auch gut oder eben das dem eine Lösung vorgesetzt wird, die er dann kurz ausprobiert und wo er sagt hey Mensch da sehe ich doch direkt, das macht irgendwie meinen Arbeitsalltag viel leichter.
00:16:06: Coole Sache!
00:16:09: Das ist für mich dann auch schon wirksam und abstrakt messbar in Form von Freude empfinden.
00:16:16: also reagiert mein Nutzer genervt auf das, was ich ihm gebe oder reagiert er irgendwie mit Freude und vorher weil irgendwie wollen wir das ja vorher planen können ob wir in welche Richtung wir so unterwegs sind.
00:16:30: Das heißt man erzählt ihm davon oder zeigt ihm schon mal so kleine Preview-Schnipsel irgendwie, kleine Testversion vielleicht wo man ihn schon einmal ein bisschen mitnehmen kann und dann empfindet der Vorfreude auf dass es da dann mal kommen wird Und das wäre so eine abstrakte messbare Variante.
00:16:48: Und ansonsten geht es auch messbar ganz klar, dass wenn wir an irgendwelchen Lösungen arbeiten die eben Effizienz steigern sollen schneller produktiver machen sollen dann kann man das ja ganz konkret messen.
00:16:59: was haben wir vorher geschafft und was schaffen wir nach der Einführung irgendwie der Software?
00:17:03: Das ist für mich dieser Wirksamkeitsgedanke am Ende.
00:17:07: Hast du da Strategien um das im Kunden Gespräch herauszuarbeiten was konkret gebraucht wird?
00:17:15: Ja, im Prinzip indem man die Nutzer fragt ob sie konkrete Pain Points haben mit dem wie Sie gerade unterwegs sind.
00:17:22: Das wäre der nutzerzentrierte Ansatz.
00:17:24: und die Frage ist aber für wen entwickelt man jetzt die Software primär?
00:17:29: Für den Menschen hat wir eben festgestellt Aber für wen?
00:17:33: in welcher Rolle befindet er sich?
00:17:34: das kann halt der Endanwender sein der jetzt in seinem Arbeitsalltag damit arbeitet.
00:17:39: dass kann aber ja auch irgendwie ein vorgesetzter seinen Team Team-Lied sein oder der Geschäftsführer sein, der sagt das funktioniert ganz gut wie wir hier arbeiten.
00:17:48: Die sind auch damit grundsätzlich zufrieden.
00:17:50: die sollen vielleicht weiter so arbeiten bis jetzt arbeiten.
00:17:55: Das heißt wir brauchen gar kein neues fancy tolles Tool was jetzt auch ganz anders aussieht sich ganz anders bedienen lässt als vorher.
00:18:01: Vielleicht bleibt die Bedienung so wie sie ist aber unter der Haube hinten rum vielleicht irgendwas effizienter gestalten.
00:18:08: Also nachdem der Nutzer seinen Arbeitsalltag vielleicht ganz normal beendet hat, dass über Nacht irgendwelche Prozesse stattfinden, KI-gestützt oder Algorithmen Daten bestürzt wie auch immer das einfach irgendwie aufgrund der erfassten Datenlage über den Tag hinweg irgendwas stattfindet berechnet wird optimiert wird und am nächsten Tag wieder zur Arbeit erscheint ein neues aufgearbeitetes Ergebnis vorfindet, was man am Feierabend zuvor eben zurückgelassen hat und was jetzt über Nacht ausgearbeitet wurde für den nächsten Arbeitstag.
00:18:39: Das kann ja auch sein und dann freut sich wiederum der Teamchef oder der Geschäftsführer dass da eben obwohl er in der Nacht keine Mitarbeiterkosten hatte trotzdem irgendwie etwas vorangehen.
00:18:51: also es ist die Frage wer steht im Vordergrund?
00:18:53: Was wollen wir erreichen und wen fragen wir denn dazu?
00:18:57: aber an diesem Punkt zu fragen, was brennt?
00:19:01: Irgendjemandem auf der Seele führt da kein Weg vorbei.
00:19:04: Manchmal muss man die Leute ein bisschen anstoßen weil sie selbst einfach aufgrund fehlenden technischen Know-Hows nicht die Kreativität dafür
00:19:13: hat.
00:19:15: Ich wissen was möglich ist und was man so alles machen könnte.
00:19:18: Da muss man sie so ein bisschen ansstoßen mal ein paar Ideen in den Raum werfen und dann merkt man ganz schnell stößt das irgendwie auf Anklang?
00:19:24: finde ich es interessant oder ist das nicht relevant?
00:19:28: Ja und Visualisierung wieder eben schon gesagt, das ist natürlich auch ein sehr gutes Tool um das nochmal vor Augen zu führen wie es aussehen kann.
00:19:35: Und um auch direkt da anzusetzen wenn's da Kritikpunkte gibt dass man nicht in unterschiedliche Richtungen läuft um da dann noch mal zusammenzukommen.
00:19:43: Ich habe mir einen ganz tollen Satz aufgeschrieben um das einmal zusammenzufassen.
00:19:49: Digital ist das Werkzeug menschlich ist die Haltung und wirksam ist der Anspruch.
00:19:57: was sagst
00:19:59: du?
00:19:59: Das passt ganz gut.
00:20:01: Um das mal so zusammenzufassen?
00:20:03: Ja!
00:20:04: Das war jetzt erstmal der Teil dazu, wieso haben wir das so benannt?
00:20:09: Ich finde es dann doch sehr allumfassend und denke dass passt ganz Gut.
00:20:15: Wir wollen in diesem Podcast über Entwicklung sprechen.
00:20:19: Dabei geht's aber nicht nur um App- und Softwareentwicklung sondern auch um persönliche Entwicklung.
00:20:24: Und ich würde gerne damit starten Du so ein bisschen von dir und deinem Werdegang erzählst.
00:20:33: Wir fangen erstmal an, wir fangen ganz vorne an!
00:20:36: Wann hast du denn gemerkt das Programmieren sag ich jetzt mal mehr als ein Hobby ist?
00:20:45: Programmieren mehr als einen Hobby also gemerkt dass es ein Hobby is habe ich relativ früh schon in meiner Schulzeit weiß noch damals gab's dann Kurse zu wählen, die man gerne machen möchte.
00:20:59: Ergänzend zu seinen Hauptkursen quasi und da hatte ich Informatik gewählt freiwillig.
00:21:05: Und wollte es gern ausprobieren.
00:21:07: Es war irgendwas mit Computer.
00:21:08: Ich habe auch gerne Computerspiele gespielt.
00:21:10: deswegen war das irgendwie naheliegend und da merkte ich schon auf einmal dass Ruder selbst in die Hand zu nehmen nicht nur den Computer zu bedienen um das was schon da ist zu nutzen sondern selbst irgendwie kreativ etwas dargestalten zu können bei dem Gerät, was ich Privatheit so gerne dann auch genutzt habe.
00:21:28: Das fand ich schön und faszinierend und da wurde es dann zu einem Hobby... Aber schnell auch schon darüber hinaus, also ich war in meinem Informatikkurs immer der beste.
00:21:39: Ich hab durchgehend da Einsen geschrieben und habe teilweise meinen Informatiklehrer in seinen eigenen Klausuren korrigiert wenn es da irgendwelche Programmieraufgaben gab.
00:21:48: Es hört sich jetzt noch ein bisschen sehr nördig oder strebermäßig an.
00:21:54: Keine Sorge!
00:21:55: Bin ich absolut nicht höchstens vielleicht eben so ein bisschen in Informatik, das vielleicht schon.
00:22:03: Aber es gab da halt Programmieraufgaben die gestellt wurden und dann hieß es welche Ausgabe kommt am Ende hier raus?
00:22:10: ja und stellte sich heraus dass das Programm hätte so überhaupt gar keine Ausgaben erzeugt was von dem Lehrer bei der Closur so nicht vorgesehen war.
00:22:19: also es gab einen relativ komplexen Programmcode von dem Lehrer so vorgesehen war, dass er ausgeführt wird und dann am Ende auch ein Ergebnis erzeugt.
00:22:27: Allerdings wurde dieser Programmcode in dem abgedruckten Codebeispiel nie ausgeführte und dementsprechend gab es diese Ausgabe halt auch nicht.
00:22:36: Ich habe dann beide Lösungen korrekterweise auf die Klausur mit eingetragen aber so gesagt ja streng genommen wird gar nichts ausgegeben weil hier und da fehlt der Aufruf.
00:22:47: Aber wenn der Aufruch da wäre würde folgendes und jenes rausgegeben werden und so habe ich dann meine Einzelne da halt abgesahnt.
00:22:56: Und als ich die Frage stellte, was macht man jetzt danach der Schule irgendwie mal?
00:23:02: Weil ich eben kein Streber war, waren alle anderen Fächer – und auch Schule mich generell nicht so begeistert hat – waren alle andere Fäche eher so mäßig außer Informatik immer mit der Einsen.
00:23:12: Dann war klar, was ich mache!
00:23:15: Ich habe mich allerdings, weil eben Schule nicht mein Ding war dann auch für den praktischen Weg entschieden und bin die Ausbildung angetreten.
00:23:21: Und nicht irgendwie Studium oder Duales-Studium
00:23:23: oder sowas.
00:23:25: Was würdest du sagen?
00:23:27: Fasziniert dich so am meisten in der ganzen Materie?
00:23:31: Was ist so der Kern deiner Motivation?
00:23:39: Das ist eine Frage, die wurde mir damals schon bei Bewerbungen auf die Ausbildungsstelle gestellt.
00:23:44: Das
00:23:44: glaube ich!
00:23:46: Wenn man nicht außer mit der Informatiknote, die war natürlich ein Argument.
00:23:50: Aber wenn man ansonsten nicht mit schulischen Leistungen überzeugen konnte musste man irgendwie den zukünftigen Chef anderweitig von sich überzeugen.
00:24:00: und da habe ich eben auch immer die Geschichte erzählt wie gerade mit den Klausuren das kam ganz gut an hatte ich damals schon den Fokus auf App-Entwicklung.
00:24:11: Also, ich war mit der Schule noch nicht fertig da hatte ich schon meine erste eigene App entwickelt fürs Party machen damals noch.
00:24:18: Da war noch so eine Phase und dass man da eben Veranstaltungen eintragen konnte usw.
00:24:24: Und dann konnte man sich darüber auch im Dorf ... bin auf dem Land groß geworden so ein bisschen vernetzen und gucken wo geht denn was?
00:24:30: Dafür war das gedacht!
00:24:32: Und noch bevor ich die Schule abgeschlossen hatte, war diese App in erster Minimalversion fertig entwickelt und im App Store.
00:24:39: Und das war eine gewisse Leistung, im offiziellen Apple App Store eine eigene App veröffentlicht zu haben die also von Apple manuell gereviewt und genehmigt wurde von einem echten Apple Mitarbeiter der was weiß ich wie viel älter als ich wahrscheinlich gewesen ist zu dem Zeitpunkt unter ein strenges Auge im Sinne von Apple eben drauf wirft und dass dann trotzdem durchwinkt.
00:25:01: Und das war eben mein Argument für die Ausbildung damals, dass ich sie dann auch bekommen habe.
00:25:05: Da stellte sich keine Frage mehr für das einstellende Unternehmen und das war meine Motivation.
00:25:11: Ich bin mit dem Smartphone groß geworden.
00:25:14: Ich hab das Smartphone ständig genutzt.
00:25:17: Damals vielleicht zum Glück noch ohne so starke Negativ-Auswirkungen durch Social Media und solche Sachen.
00:25:24: Das war einfach nicht so groß.
00:25:25: Ich habe nur diese positiven spannenden Aspekte von diesem Smartphone mitgenommen und fand das total toll, mich selbst in die Lage zu versetzen im Eigenstudium dann quasi ja vor der Ausbildung.
00:25:38: Weil die App war ja schon fertig.
00:25:41: Mich in die Lage zu versetzten, selbstständig jetzt eine App zu entwickeln für das Gerät was ich am Alter am liebsten nutze Und das war für mich der Antrieb und ist es nach wie vor.
00:25:51: Ich mache immer noch gerne Apps fürs Smartphone weil das ist immer noch das Geräte was wir am meisten nutzen.
00:25:57: Ich mache aber jetzt auch sehr viel und sehr gerne mit KI, weil eben KI so ein bisschen auch das neue Ding ist was alle auf ihrem Smartphone dann wiederum nutzen.
00:26:06: Und so kann ich beides ziemlich gut kombinieren.
00:26:08: Ich mach was für Smartphone und ich mache etwas was mit KI ziemlich intelligent für Smartphones
00:26:13: umgesetzt ist.
00:26:14: Also haben sich damals die Tage ... im Ketter von Mama gelohnt.
00:26:20: Sie hat sich Sorgen gemacht, das ist mein Kind okay und ... ... du hast Apps entwickelt und bist jetzt dadurch auch an dem Punkt wo du jetzt bist?
00:26:28: Was würdest du dann sagen?
00:26:29: was waren so Herausforderungen... ...
00:26:41: auf dem Weg hierhin in den Podcast bezogen?
00:26:44: Nein!
00:26:47: auf die aktuelle Situation mit so.
00:26:51: Zweifel, die man natürlich hat zum Selbstständig machen
00:26:55: z.B.,
00:26:55: ob man diesen Schritt jetzt wirklich gehen soll oder nicht?
00:27:01: Man weiß vorher nicht genau was kommt und man springt ein bisschen ins ungewisse kalte Wasser und schaut einfach mal was passiert.
00:27:08: Und das ist natürlich nicht so leicht... Ein bisschen zum Vorteil kommen wir dabei, dass ich so eine kleine Abneigung zu Autoritäten habe die ich nicht ganz nachvollziehen kann.
00:27:21: Vielleicht würde ich sagen also ich hinterfrage gerne oder als Angestellter habe das getan habe ich im Autorität dann gerne hinterfragt ob Nicht nicht ob diejenigen jetzt irgendwie schlauer sind als Ich oder ob ich schlauere bin als als Diejenigen sondern ob das was mir gesagt wird für mich sinnvoll erscheint oder nicht.
00:27:43: Und vieles erschien mir nicht immer ganz so sinnvoll, sondern dann so unternehmerisches.
00:27:49: in meiner technischen Ansicht muss man dazusagen Ich war jünger ich hatte Bock in meinem Beruf durchzustarten.
00:27:57: Ich hatte Bock auf Technik, auf neue Innovationen Dinge umzusetzen und einfach coolen scheiß sozusagen zu bauen.
00:28:06: das war darauf halt ich Bock.
00:28:08: Und wenn mir dann einer ankam mit irgendwelchen unternehmerischen Sachen oder Blockaden und keine Ahnung, falsch gesetzten Prioritäten.
00:28:19: zu geringes Vertrauen vielleicht, weil ich noch so jung war.
00:28:22: und dann gibt es ältere Kollegen.
00:28:24: Die sind ja schon jahrelang dabei und die entscheiden so und so.
00:28:27: wir machen das so und als Jüngerer Spund so gesehen kommt man an und sagt ne guck mal hier gibts doch was neues irgendwie.
00:28:35: das hat da ganz große Vorteile.
00:28:37: lasst doch lieber den und dem Weg gehen und dir hört noch nicht einmal einer zu weil du bist der Junge der irgendwie noch gar nicht die Erfahrung mitbringen kann.
00:28:45: und sicherlich haben die älteren Kollegen irgendwo ihre Punkte, aber ich bin mir sicher.
00:28:50: Ich hatte eben auch irgendwo meine Punkte und dass es mit der Selbstständigkeit entsprechend geklappt hat spricht dafür, dass das auch nicht ganz so falsch war.
00:29:01: Aber den Schritt dann zu wagen ist natürlich eine Herausforderung.
00:29:08: Wie hätte sich denn dein Weg vermutlich verändert wenn es damals schon die Möglichkeiten gibt, die es jetzt mit KI gibt?
00:29:17: Wenn ich weiß von dir, du hast viel Zeit daran investiert dich in Technologien einzuerbeiten, dich weiterzubilden Videos geschaut.
00:29:26: Dich eingelesen in die Bücher und was meinst du?
00:29:30: Was ist heute anders?
00:29:31: Was wäre jetzt bei Anders gelaufen?
00:29:35: Schwierig das so so hypothetisch irgendwie jetzt zu betrachten, aber ich würde schon sagen aus heutiger Perspektive noch Entwickler zu werden ist kein falscher Weg.
00:29:49: Aber er ist schwieriger geworden.
00:29:52: Inwiefern?
00:29:53: Es ist leichter... Das ist ein bisschen paradox auch.
00:29:58: Es ist leichter den Einstieg zu finden weil du hast die KI dir als Lehrer quasi fungieren kann und dir Dinge erklären kannst dich an die Hand nimmt dir Dinge zeigt Was ich damals eben noch mühsam manuell machen musste.
00:30:11: Ich bin dann bei Google losgezogen und habe geschaut, wer hatte ähnliche Probleme?
00:30:16: Und das ist aber genau der Punkt.
00:30:18: Jemand hat nicht exakt dein Problem was du gerade hast sondern über naheliegende ähnlichen Dinge Und du musst aber selbst die schwierigste Aufgabe noch lösen.
00:30:28: Das war in der Schule damals immer dann die Aufgabe ganz zum Schluss und sie ist immer Transferaufgabe, genau!
00:30:35: Und das ist es exakt was eben fehlt.
00:30:39: jetzt durch KI.
00:30:41: also früher musste ich eben dann schauen okay wer hatte das ähnliche Problem ab da etwas gefunden?
00:30:46: Hab das dann, musste das nachvollziehen?
00:30:48: Verstehen auf eigene V's.
00:30:50: Also auch wenn das eine Lösung war wo sich zwei Entwickler ausgetauscht haben die vielleicht vom Niveau her schon viel höher waren als ich, dann musste ich ja dann erstmal auch verstehen wie sind sie denn jetzt eigentlich dahin gekommen?
00:31:00: was faseln die beiden da eigentlich?
00:31:03: also musste ich wieder in andere Taps abspringen hab dann irgendwie zwanzig Tabs parallel aufgehabt weil ich immer von einem zum nächsten gesprogen bin um mich da irgendwie diesen Problem anzunähern.
00:31:12: aber bin diesem Weg eben selbst gegangen.
00:31:15: Und wenn ich dann am Ende das verstanden habe, musste ich dann noch die Leistung erbringen, dass auf mein spezifisches Problem jetzt zu übertragen.
00:31:21: Also genau diese Transferleistung zu erbringen und das ist es am Ende was aber diese Lösungskompetenz dann so sehr schärft und auch das tiefe Verständnis für die Sachen überhaupt... Ja hervorbringt.
00:31:34: und heute ist es so, dass man zu einer KI gehen kann.
00:31:37: Die erklärt ihr das wunderschön?
00:31:38: Du hast irgendeine Frage!
00:31:40: Du schiebst dir deinen konkreten Coach-Schnipsel hin und die kommt mit der konkreten Lösung für dein Coach-Snipsel wieder um die Ecke.
00:31:47: Und du musst weder dem Weg gehen dich darüber zu informieren wie ist man eigentlich dahin gekommen?
00:31:52: noch diesen Transferleistung am Ende dann zu vollziehen.
00:31:56: Dahingehend ist es leichter geworden den Einstieg zu finden weil du kommst einfach schneller rein.
00:32:00: Du kannst schneller Ergebnisse vorweisen.
00:32:03: Also wenn du jetzt als Ziel hättest, deine App zu entwickeln.
00:32:07: Die KI macht das für dich.
00:32:09: Du musst dir ein bisschen sagen was du haben willst und dann kommt die da schon hin.
00:32:13: Die Frage ist aber zu welchem Preis?
00:32:14: Und nämlich zu dem Preis dass du nicht verstanden hast wie man eigentlich dahin gekommen ist.
00:32:19: Dass du nicht Verstanden hast welche Fehler die KI auf den Weg dahin alle gemacht hat und die hat sie gemacht.
00:32:24: Das wird dann, wenn das mal eine große Anwendung wird, zu Problem führen.
00:32:29: Das lässt sich gar nicht umgehen.
00:32:31: Und geschweige davon, wenn man jetzt versucht das in einem großen Kontext zu sehen was wir eben hatten.
00:32:36: Keiner baut mehr so eine mini klein spezialisierte Anwendung für IOS.
00:32:40: Du willst die dann auch für Android haben.
00:32:42: und jetzt bring dir KI mal bei Bau die Anwendungen genauso wie du sie für iOS gebaut hast bitte auch für android.
00:32:49: Das kennt man ja schon von der Bildgenerierung.
00:32:52: Also
00:32:52: das funktioniert auch im kleinen Sinn nicht.
00:32:55: Du generierst ein Bild, beschreib es ganz genau und einen Detail gefällt dir nicht!
00:32:59: Wenn du dann anfängst darum zu tüfteln, sagen genau dass soll so-und-so sie aussehen.
00:33:04: Es gibt ja sogar die Funktionen, dass du es noch markieren kannst.
00:33:07: Wovon sprichst?
00:33:08: Klappt trotzdem nicht.
00:33:09: Das klappt nicht.
00:33:09: Nein, das ist funktioniert.
00:33:11: Ja also du kriegst zwei sehr ähnliche Anwendungen vielleicht daraus und wenn das eine ist... die es ehrlich gesagt dann schon auch zur Hauf irgendwie im App Store gibt.
00:33:21: Also wenn du jetzt die nächste fünftigtausendste To-Do-App oder sowas basteln möchtest, natürlich kriegt die KI das ganz gut hin weil sie hat schon neun und vierzig tausend Vorlagen.
00:33:30: also wie soll sie da scheitern?
00:33:32: ja aber wenn du etwas basteln willst was eben über diesen Anspruch hinausgeht was eigenes aufbauen möchtest, wo die KI noch nicht so viele Referenzen zu hat.
00:33:42: Wo mehr zusammenhängt... ...wo die iOS und die Android Varianten wirklich dann auch gleich funktionieren sollen?
00:33:48: Ja
00:33:48: oder es auch in größeren Kontext gibt.
00:33:50: Es ist ein größeres Kontext.
00:33:51: Also kannst du ja nicht den ganzen Coder reinkopieren.
00:33:53: Irgendwann ist ja auch der Kontext in der KI voll.
00:33:57: Das hast Du ja auch schon erlebt.
00:33:58: Dann musst Du an eine Einstelle was gelöst,... ...und an einer anderen Stelle funktioniert's aber dann nicht mehr weil das große Ganze dann nicht zur Verfügung stand also der KI zur Verfügung Stand
00:34:07: Genau.
00:34:09: Und so ist es das Problem, dass man den Einstieg also schneller findet in seinem ganz kleinen fokussierten Rahmen aber danach tut sich auf einmal eine große Lücke auf wenn man jetzt versucht denjenigen in einem vernünftigen umfangreicheren Projekt einzusetzen weil er die ganzen Grundlagen ja eigentlich zu seiner Lösung gekommen ist noch gar nicht verstanden hat.
00:34:32: und dann muss halt auch die Frage wie nennt man denn so jemanden?
00:34:34: Ist das dann ein Funiosoftware-Entwickler?
00:34:36: Nein.
00:34:36: Ist das ein Profi in der KI Anwendung mit ein bisschen Codeverständnis, wahrscheinlich schon eher?
00:34:44: Genau das war ja auch eine Erfahrung die du gemacht hast... ...in der Zeit, an der du Querensteiger ausgebildet hast.
00:34:56: Ja!
00:34:58: Wir haben es gesagt, passend zur ersten Folge und unserer nicht vorhandenen Erfahrungen mit Podcasts War es jetzt so, dass die Speicherkarte voll war?
00:35:07: Jetzt ist sie wieder leer.
00:35:12: Passiert!
00:35:13: Wir machen beim nächsten Mal weiter und wir machen's besser.
00:35:16: Wir würden an dieser Stelle einen Cut setzen und dann nächste Woche nochmal tiefer in ein weiteres Thema einsteigen.
00:35:23: Vielleicht ist denn auch unser Junior Software Entwickler am Start gucken ob er Lust hat für die Kamera und fürs Mikrofon zu kommen.
00:35:30: Und da gehts noch mal ein bisschen mehr darum wie man heutzutage So für Entwickler wird.
00:35:37: Genau, ich denke wir haben einen ganz guten Eindruck vermittelt welche spannenden Themen hier entstehen können wenn man unsere drei Themenfelder da nicht digital menschlich wirksam sind.
00:35:48: Wenn wir all das in Kochtopf zusammenpacken und ein bisschen umrühren dann können spannende Themen eben entstehen, was so Karriere betrifft im IT-Bereich.
00:35:58: Was aber auch Software allgemein betrifgt?
00:36:01: Was Digitalisierung in Deutschland betriffte?
00:36:03: Was den Stand der KI betriffe wie KI irgendwie im Alltag oder im beruflichen Kontext, im unternehmerischen Sinne unterstützen kann und was es für Lösungen gibt, wie man auf Lösungen hinarbeitet, wie wir digitale Lösungen im eigenen Unternehmen integrieren können oder in seinem Berufskontext.
00:36:22: Da ist ganz viel möglich, sowohl für technikbegeisterte als auch nicht so technisch begeisterte Nutzer oder Hörer.
00:36:31: In dem Sinne, ich rede immer gerne von Nutzern wegen App-Entwicklung und so.
00:36:36: Ihr seid Hörers, muss ich mich auch noch dran gewöhnen?
00:36:39: Genau!
00:36:39: Oder Zuschauer.
00:36:41: Und solche Themen kommen dabei raus die mich auch abseits der Arbeit immer gerne beschäftigen Und daher auch diesen Podcast hier, weil ich bin sicherlich nicht der einzige, der solche Themen interessant findet.
00:36:54: Wenn ihr das hier gerade schaut seid ihr offensichtlich ja auch so jemand und deswegen von solchen Sachen wird es hier auf jeden Fall dann noch mehr geben und bestimmt einige spannende Episoden mit uns beiden oder mit dem Junior Entwickler dann zusammen auch noch gehen.
00:37:12: Wir danken euch fürs Zusehen zu hören!
00:37:16: Und beim nächsten Mal gibt's eine Folge von vorne bis hinten.
00:37:19: Ich weiß
00:37:21: nicht, ob das Schild aufgehangen sein wird?
00:37:23: Wahrscheinlich noch nicht und ja, bis zum nächsten mal!
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